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Madagaskar

Fremde Welten, erhabene Momente

22 Tage Rundreise mit besonderem Verlauf

Jenseits der Kontinente, da wo der Pfeffer wächst, liegt inmitten des Indischen Ozeans eine Insel, die eine ungewöhnliche Flora und Fauna birgt. Und es lebt dort eine Bevölkerung, die zu den liebenswürdigsten Bewohnern dieser Erde gehört. Wir erleben auf dieser Reise die spektakulärsten Highlights des Landes, was in dieser intensiven Form von keinem anderen Veranstalter angeboten wird. Wir haben bewegende Begegnungen mit Angehörigen verschiedener Volksgruppen, erleben unterschiedlichste Landschaftsräume und staunen auch über die weniger bekannten Superlative des Landes.

Diese Spezialreise erschließt Ihnen mehrere fantastische Regionen: Zunächst den relativ selten besuchten Westen durch eine mehrtägige Flussfahrt auf dem Tsiribihina, der anschließenden Erkundung der Tsingy von Bemaraha und der Baobab-Region Morondava. Dann kombinieren wir den spektakulären Süden um Fort Dauphin und das Privatreservat von Berenty mit der Regenwaldzone der Ostküste im Bereich des Nationalparks von Perinet und der Fluss- und Seenlandschaft der Pangalanes. Als lohnenden Abschluss bietet sich dann die Pirateninsel von St. Marie an. Ein gelungener Besuch der Insel auf ungewöhnliche Art.


Reiseverlauf

Reiseroute Spezialtour

1. Tag: Abflug ab Deutschland
Abflug ab Deutschland über Paris/La Réunion mit Air Madagascar nach Antananarivo. Nachtflug.

2. Tag: Antananarivo
Morgens Landung in Antananarivo, kurz Tana. Nachdem wir uns im Hotel etwas erholt und frisch gemacht haben, brechen wir auf zum Stadtrundgang bzw. -fahrt. Mit dem Bus und zu Fuß erkunden wir diese ungewöhnliche, durch Kolonialstil und der eigenen Hochlandstilistik geprägte, etwas morbide Hauptstadt. Die Lage auf 12 Hügeln mit den vielen Reisfeldern inmitten der Stadt sowie eine herrliche Aussicht vom ehemaligen Königinnenpalast, dem Rova, lässt bei uns die große Lust auf das madagassische Erlebnis entstehen. Für diejenigen, die Tana schon kennen, bieten sich natürlich vielerlei Cafés, Märkte, Altstadtgässchen und Ausflugsmöglichkeiten in der näheren Umgebung auf eigene Faust. Übernachtung im Hotel.

Donload Reisebericht FAZ

3. Tag: Antananarivo – Miandrivazo
Gleich frühmorgens verlassen wir Tana und begeben uns durch das Hochland nach Süden in Richtung Antsirabe. Auf einer lustigen Rikschafahrt, dem Hauptverkehrsmittel der Madagassen, kann die Stadt erkundet werden. Danach geht es weiter auf einer der wenigen Asphaltstraßen des Landes nach Miandrivazo. Schon hier verlassen wir die wenigen etwas gängigeren touristischen Hauptachsen. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Miandrivazo – Flussfahrt Tsiribihina
Von Miandrivazo aus reisen wir an die Gestaden des Tsiribihina und schiffen uns für die nächsten zweieinhalb Tage auf unserem Boot ein, das uns langsam durch die relativ unberührten Gebiete des madagassischen Westens führen wird. Die Ufer sind bewachsen von einer außergewöhnlichen Flora, die Menschen, die hier wohnen, blicken neugierig auf die vorbeifahrenden Vazahas, die Weißen. Wir spüren, dass es nicht sehr häufig vorkommt, dass Weiße hierhin gelangen, trotzdem stoßen wir überall auf unglaublich freundliche Menschen. Auch verschiedene Lemurenarten sind hier zu Hause. Geschlafen wird in Zelten an ausgesuchten Stellen an Land, an Bord kann man sich ausreichend bewegen, und so gleichen diese Tage spannenden und zugleich erholsamen Schiffstagen wie zu Zeiten der Entdecker.

Echse

5. Tag: Flussfahrt Tsiribihina
Auf großer Flussfahrt

6. Tag: Flussfahrt Tsiribihina – Bekopaka / Tsingy du Bemaraha
Wir erreichen unseren Ausstiegspunkt Belo-sur-Tsiribihina und werden nach einem Picknick nach Bekopaka aufbrechen, unserem Übernachtungsort im Camp (2 Nächte im Zelt).

7. Tag: Bekopaka / Tsingy du Bemaraha
Von hier aus erschließen wir den Nationalpark der Tsingy du Bemaraha, einem bizarren labyrinthartigen Kalksteinmassiv, das durch besondere geomorphologische Prozesse einer unwirklichen Landschaft gleicht und aus kleinen Canyons, Höhlen, Schluchten und spitzkantigen und somit nahezu unpassierbaren Windschliffskulpturen besteht. Auf einer in der Länge variierbaren Wanderung nähern wir uns diesem landschaftlichen Superlativ.

8. Tag: Bekopaka / Tsingy du Bemaraha – Morondava
Wir können uns kaum von dieser unglaublichen Szenerie lösen, doch reisen wir nun weiter in Richtung Südwesten. Hier "zelebrieren" wir den Sonnenuntergang bei der berühmten Baobaballee und lassen uns wieder einmal von ganz anderen Facetten der Insel verzaubern. Ankunft in Morondava und zwei Übernachtungen im Hotel.

9. Tag: Morondava
Der heutige Tag dient zur Erholung. Unser Bungalowhotel lädt zum Relaxen am Strand oder zu ausgedehnten Strandspaziergängen ein. Auch bietet die Stadt auf Spaziergängen einiges an Sehenswertem vom "echten Madagaskar". Übernachtung im Hotel.

(Je nach Flugplan kann es auch sein, dass wir an diesem Tag nach Antananarivo fliegen müssen. Dann haben wir aber dort die Gelegenheit, die Sommerresidenz der madagassischen Königinnen in Ambohimanga zu besuchen).

10. Tag: Morondava – Fort Dauphin
Wir fliegen heute von Morondava (oder von Tana) nach Fort Dauphin in den tiefsten Südosten. Außer einigen Großgrundbesitzen, die sich hauptsächlich dem Anbau von Sisal widmen, wird die Region von den viehzüchtenden Antandroy und Antanosy bewohnt. Urige Lebensweisen prallen hier auf eine ehemalige Kolonialsiedlung aus vergangenen Zeiten. Schon die Lage der Stadt macht den dreitägigen Exkurs in den tiefen Süden der Insel lohnenswert. Wir erkunden die Stadt und deren Strände zu Fuß. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Fort Dauphin – Berenty
Heute steuern wir das private Naturreservat von Berenty an. Hier erleben wir ganz hautnah die endemische Vielfalt an Tieren und auch Pflanzen, die besonders im Süden aufwarten. Ganz im Zeichen der "tanzenden" Sifakas znd Kattas, der Ringelschwanzlemuren, werden wir uns nachmittags, abends und nachts sowie am nächsten Morgen auf Pirsch begeben, um auch alle hier angesiedelten Tierarten hoffentlich zu Gesicht zu bekommen. Übernachtung in Bungalows in Berenty.

Allee des Baobabs

12. Tag: Berenty – Fort Dauphin
Nach einem ausgedehnten Spaziergang in den Morgenstunden und einem Picknick in freier Natur fahren wir am späten Nachmittag wieder nach Fort Dauphin (madagassisch Taolagnaro), um das Abendlicht in der spektaktulären Übergangszone dreier Vegetationszonen zu genießen. Übernachtung im Hotel.

(Hinweis: Aufgrund der sehr begrenzten Kapazitäten der im Familienbesitz befindlichen Bungalowanlage Berenty kann eine Übernachtung dort nicht immer garantiert werden. Nötigenfalls schlagen wir unser Zeltcamp im Nationalpark von Andoahela für zwei Nächte (Tage 10 und 11) und unternehmen von dort aus einen Tagesausflug nach Berenty. Dies würde nur eine Hotelübernachtung am 12. Tag bedeuten.).

13. Tag: Fort Dauphin – Antananarivo
Wir fliegen nach Tana und haben in aller Ruhe Zeit, die Stadt ausgiebig zu erkunden und vielleicht auch Stadtteile oder umliegende ländliche Regionen zu entdecken, die sonst selten von Touristen besucht werden. Vielleicht werden wir uns ins Nachtleben stürzen? Die Hauptstadt ist bekannt für stimmungsvolle Live-Musik und sehr gute kulinarische Highlights. Übernachtung im Hotel.

14. Tag: Antananarivo – Perinet – Andasibe
Am Morgen fahren wir durch die Idylle des madagassischen Hochlands, in Richtung Ostküste in den Nationalpark von Perinet, bekannt für die größte Lemurenart, den Indris mit ihren "marsianisch" anmutenden Brülllauten. Eine abendliche Pirsch auf der Suche nach nachtaktiven Tieren hebt die Spannung und die Freude an eigenen Entdeckungen. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Perinet / Andasibe – Buschhaus / Pangalanes
Morgendlicher Rundgang auf der Suche nach den Indris, wenn wir Glück haben entdecken wir noch vier weitere Lemurenarten. Dann zieht es uns weiter an die Gestaden der Pangalanes, einer Seen- und Flusslandschaft im Osten. Hier wartet das Motorboot auf uns, das uns in knapp 45 Minuten zum berühmten "Buschhaus" bringt. Ausgiebige Erkundungstouren zu Fuß im tropischen Regenwald und den Biosphären der Umgebung. (Übernachtung im Buschhaus selbst oder im dazugehörigen Annex "Palmarium" gegenüber, direkt bei den Lemuren).

16. Tag: Buschhaus / Pangalanes – Tamatave
Morgendlicher Rundgang in dieser herrlichen Natur mit Pirsch zu weiteren Lemurenarten. Dann verlassen wir am Mittag das Buschhaus bzw. Palmarium per Boot und fahren auf dem Canal de Pangalanes durch eine märchenhafte Flusslandschaft vorbei an den Dörfern der Betsimisaraka, die ihre Lebensgewohnheiten dem Fluss angepasst haben. Abends Ankunft in Tamatave. Übernachtung im Hotel.

17. Tag: Tamatave – St. Marie / Ile aux Nattes
Wir machen uns auf zum nächsten Höhepunkt unserer Reise: Über die Küstenstraße nach Norden bis in die Höhe der Insel St. Marie, von dort setzen wir in in ca. 1 Stunde mit dem gecharterten Boot über auf die ehemalige Pirateninsel Nosy Boraha (St. Marie) und nähern uns auf eine idyllische Weise dieser Insel. Früher war dies eher ein wackliges Unterfangen auf wahren "Seelenverkäufern", heutzutage mit modernen Booten vollkommen problemlos möglich. Hier verbringen wir 3 Tage mit Erholen am Traumstrand der kleinen vorgelagerten Insel "Ile aux Nattes", mit Lösen von Geheimnissen der Insel, dem Suchen nach Walen, mit Wandern von Dorf zu Dorf, dem Radeln über dieses berauschende Eiland und mit dem Suchen nach den Gräbern der Piraten. Manche Einwohner St. Maries sollen noch blaue Augen und blondes Haar haben, ob sie noch von den Seeräubern abstammen? Wir werden es ergründen... 3 Nächte im Hotel auf der Ile aux Nattes.

18. Tag: St. Marie / Ile aux Nattes
Abenteuer und Entspannung auf St. Marie/Ile aux Nattes. Die Insel Ile aux Nattes liegt ca. 100 Meter von St. Marie im äußersten Süden und kann mit Pirogen in 10 Minuten erreicht werden.

19. Tag: St. Marie / Ile aux Nattes
Baden, Schnorcheln, Entdecken, Relaxen

20. Tag: St. Marie – Antananarivo
Wir werden uns heute wohl trennen müssen von diesem liebgewonnenen Inseltraum und steigen ins Flugzeug in Richtung Tana. Übernachtung im Hotel.

21. Tag: Antananarivo – Nachtflug über Paris nach Deutschland
Wer will, kann heute noch reichlich Einkäufe tätigen oder eigene Erkundungen unternehmen. Am Abend werden wir den großen Flieger nach Hause nehmen. Der Abschied tut weh, aber es hilft nichts. Nachtflug über Paris nach Deutschland.

22. Tag: Ankunft in Deutschland
Ankunft morgens in Paris. Abschied von den Reisegefährten und Weiterreise zu den gebuchten Zielen...

Ausführliche und wichtige Hinweise zu unserer Art zu reisen, zu unseren Wanderungen, zu unseren Reiseleitern etc. erhalten Sie hier.


Bootsfahrt

Besonderheiten dieser Reise

Unsere Wanderungen

  • durchschnittliche Grundkondition und etwas Wandererfahrung erforderlich
  • meist unwegsames, unebenes Gelände mit teils Höhenanstiegen bis 200 Höhenmeter
  • Reine Gehzeiten: zwischen 1 und maximal 3–4 Stunden (zuzüglich Pausen)

Mitzubringen

Sie benötigen für die 4 Zeltübernachtungen einen eigenen Schlafsack mit Komfortbereich bis ca. 0° C (es können nachts auch einmal Temperaturen bis 5° C auftreten). Wir stellen geräumige Zelte für je 2 Personen sowie 8 cm dicke Schaumstoffmatratzen als Schlafmatten. Ebenso sind gut eingelaufene, knöchelhohe Wanderstiefel empfohlen. Die Küchenausrüstung für die Mahlzeiten unterwegs während der Campaufenthalte wird von uns gestellt, sie benötigen allenfalls die von Ihnen benötigten privaten Dinge.

Unterbringung

Unsere Übernachtungen finden sowohl in Mittelklassehotels (landesübliche Kategorie) als auch in einfacheren Bungalows / Lodges (Berenty, Pangalanes), in Miandrivazo in einem sehr einfachen Hotel sowie in Zelten statt. Für die Zeltübernachtungen gilt Obiges (Schlafsack). Die Zeltübernachtungen finden während der Flussfahrt (2 Nächte) in der freien Natur am Ufer des Tsiribihina statt, somit sind an diesen Tagen keine sanitären Einrichtungen vorhanden, jedoch macht diese Naturerfahrung eventuelle Entbehrungen diesbezüglich wieder mehr als wett. Im Camp in Bekopaka sind einfache sanitäre Anlagen vorhanden (2 Nächte).

Reiseleitung

Geleitet werden unsere Reisen von ausgebildeten, deutschsprachigen madagassischen T&P-Reiseleitern. Viele haben Germanistik studiert und kennen die deutsche Mentalität. Sie wissen, was Reisende aus Deutschland von einer Madagaskar-Reise erwarten. Sie kennen und lieben ihre Heimat und freuen sich darauf, Ihnen diese zu zeigen und zu vermitteln.

Ein Visum ist erforderlich, Impfungen nicht zwingend vorgeschrieben sofern Sie nicht aus einem Infektionsgebiet von Cholera oder Gelbfieber einreisen. Dringend empfohlen ist eine Malaria-Prophylaxe sowie ggf. eine Impfung gegen Hepatitis A und B (weitere Infos allgemeiner Art erhalten Sie mit Ihrer Reisebestätigung).


Termine & Preise

24.06.12 – 15.07.12 4.290,– €
30.09.12 – 21.10.12 4.290,– €
28.10.12 – 18.11.12 4.290,– €
 
EZ-Zuschlag, bzw. Einzelzelt 450,– €
 
Verschiedenen Abflughäfen möglich. Zürich Wien ggf. Aufpreis.


Leistungen

  • Linienflug von Deutschland über Paris nach Antananarivo und zurück
  • 3 Inlandsflüge laut Programm
  • 15 Übernachtungen wie beschrieben, davon 12 im DZ mit Du/WC in Hotels, 1 in einer einfachen Lodge (Pangalanes), 1 in Bungalows (Berenty)
  • 4 Übernachtungen in 2-Personen-Zelten in Naturcamps, 2 Nächte davon ohne sanitäre Einrichtungen (am Flussufer)
  • Halbpension, während der Campaufenthalte Vollpension
  • Reiseprogramm wie beschrieben
  • Rundreiseteile wie beschrieben im Kleinbus, Geländewagen bzw. Boot
  • Qualifizierte deutschsprachige, madagassische T&P-Reiseleitung

Nicht enthalten: Visagebühren

Gruppengröße: 4–12 Personen
(Durchführung ab 2 Personen möglich, Preise bitte anfragen).


© 2011 Travel & Personality | info@travel-and-personality.de | Telefon +49 (0)711 75 86 777


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Termine & Preise

24.06.12 – 15.07.12 4.290,– €
30.09.12 – 21.10.12 4.290,– €
28.10.12 – 18.11.12 4.290,– €
 
EZ-Zuschlag, bzw. Einzelzelt 450,– €

Leistungen finden Sie hier >>

Höhepunkte

3-tägige Flussfahrt, Tsingy und Baobab-Allee, Fort Dauphin und Berenty, Regenwaldzone der Ostküste, Pirateninsel St. Marie
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