15 Tage Zelt-Rundreise mit Wandern
- Vulkansee Myvatn und Einsamkeit auf der Sprengisandur
- Spektakuläre Wanderungen in der Askja, am Mývatn und in Landmannalaugar
- Berühmt: Geysir, Gullfoss und Þingvellir
- Bunte Berge und warmer Badefluss in Landmannalaugar
- Vulkanische Aktivitäten und heiße Quellen im Hochland
- Geheime Insiderplätze abseits des Tourismus
- 3 größere Wanderungen sowie mehrere kürzere Wanderungen und Spaziergänge, ca. 1,5 bis maximal 5 Stunden reine Gehzeit.
Wenn das nächste Abenteuer ruft, ziehen wir weiter!
Island gehört mit seinen Vulkanen, Gletschern, heißen Quellen und endlosen Hochlandwüsten zu den spektakulärsten Landschaften Europas. Aber Island lässt sich nicht einfach nur besichtigen. Du musst es erleben, fühlen und manchmal auch ein wenig erarbeiten: auf rauen Hochlandpisten, bei Wanderungen durch schwarze Lavafelder und beim gemeinsamen Leben unter freiem Himmel.
Diese Reise führt Dich kreuz und quer durch das isländische Hochland – dorthin, wo die Straßen schmaler, die Landschaften weiter und andere Reisende immer seltener werden. Du wanderst durch die dampfenden Vulkanlandschaften rund um den Mývatn, blickst vom Kraterrand des Hverfjall über den See und entdeckst zwischen den bizarren Lavaformationen von Dimmuborgir vielleicht sogar den einen oder anderen Troll.
Noch einsamer wird es auf dem Weg zur Herðubreið und weiter zur Askja. Über schwarze Sandflächen, erstarrte Lava und durch Flüsse fahren wir tief hinein in die Hochlandwüste. In der gewaltigen Caldera der Askja wanderst Du zum tiefblauen Öskjuvatn und zum Explosionskrater Víti – eine Landschaft, die nicht ganz von dieser Welt zu sein scheint.
Über die Sprengisandur-Piste geht es anschließend weiter durch die „Wüste Europas“. Zwischen Gletschern, Geröllfeldern und breiten Flüssen erleben wir die große Weite des isländischen Hochlands, bevor uns in Landmannalaugar eine völlig andere Landschaft erwartet: farbenprächtige Berge, dunkle Lavafelder, warme Quellen und eine der schönsten Wanderregionen Islands.
Wir reisen in einer kleinen Gruppe mit einem geländegängigen Fahrzeug, übernachten im Zelt und bereiten unsere Mahlzeiten gemeinsam zu. Diese Form des Reisens macht uns unabhängig und gibt uns die Freiheit, das Programm an Wetter, Straßenverhältnisse und die Bedingungen vor Ort anzupassen. Wo die Sonne scheint, bleiben wir vielleicht etwas länger – und wenn das nächste Abenteuer ruft, ziehen wir weiter.
Auf dem Programm stehen mehrere größere Wanderungen mit Gehzeiten von etwa 3 bis maximal 6 Stunden sowie kürzere Wanderungen, Rundgänge und Spaziergänge. Du brauchst eine gute Grundkondition, etwas Wandererfahrung und vor allem Freude daran, Island ursprünglich und intensiv zu erleben.
Eine Reise für alle, die nicht nur an Island vorbeifahren möchten, sondern mittendrin sein wollen – im Land der Vulkane, Gletscher, Elfen und Trolle.
Verlauf
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Legende
Ü = Übernachtung; F = Frühstück; LP = Lunchpaket; A = Abendessen
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1. Tag: Abflug ab Frankfurt nach Keflavik
Nach der Ankunft am internationalen Flughafen in Keflavik geht es zunächst in die Hauptstadt Reykjavik. Dort schlagen wir unser Camp auf dem zentrumsnahen Zeltplatz auf. Der Transfer erfolgt eventuell mit dem Flybus, je nach Flugzeit. Falls Du den Flug nicht über uns buchst, sprich bitte vor Flugbuchung Deine Ankunfts- und Abflugzeiten mit uns ab, damit wir schauen können, ob ein Flughafentransfer über uns möglich ist.
Ü: im Zelt in Reykjavik -
2. Tag: Reykjavik – Großer Geysir
Morgens begeben wir uns zu Fuß auf einen Stadtrundgang, du wirst das nordische Flair von Reykjavik genießen können und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen. Danach bepacken alle gemeinsam die Fahrzeuge mit Nahrungsmitteln, Ausrüstung und Zelten, und los geht das Abenteuer. Unsere erste Etappe führt uns heute an die Geburtsstätte des ersten europäischen "Parlaments", in die Allmänner-Schlucht nach Thingvellir, wo wir einen kleinen Spaziergang (ca. 60 Minuten) zwischen den Kontinentalplatten Amerikas und Europas unternehmen.
Weiter geht die Fahrt zum berühmten Geysir und zum mächtigen Wasserfall Gullfoss, die beiden vielleicht bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands. Zuverlässig spuckt der Bruder vom Geysir, Stokkur, seine Gischtfontainen je nach Laune bis zu 30 Meter hoch in die Luft. Hier wird Dir zum ersten Mal die vulkanische Natur in ihrer Gewaltigkeit bewusst. Der sagenumwobene Wasserfall Gullfoss hat eine schöne Geschichte von der Liebe einer Frau zur Natur und zu weit zurückreichendem Naturschutz! Kraftvoll stürzt das Wasser tosend in die Tiefe, ein sehr beeindruckendes Schauspiel. Wir übernachten entweder direkt an den Springquellen (bei Besichtigung Reykjaviks am Vormittag) oder fahren weiter ins Hochland hinein in Richtung Hveravellir.
Ü: im Zelt, (F/LP/A) -
3. Tag: Großer Geysir – Kerlingarfjöll / Hveravellir
Wusstest Du, dass es in Europa Wüsten gibt? Hier auf der Kjölur-Piste wird Dir bewusst, wie schön Einsamkeit und Weite sein kann. Unfassbar klar scheinen bei gutem Wetter die schneebedeckten Berge von Kerlingarfjöll und der dahinter liegende Gletscher Höfsjokull. Wenn dann im Juli noch die lilafarbenen Lupinen blühen ist das ein echtes Fest für die Augen! Wir passieren den, je nach Wetter, von azurblau bis schwarz schimmernden Hvitarvatn-See, sehen mächtige Gletscherzungen des Langjökull und Du wirst fasziniert innehalten bei dem Zusammenspiel von Vulkanen, Eis und Geröllwüste. Wenn das Wetter gut ist, bleibst Du mit Deinen Reisegefährten 2 Nächte in Hveravellir, wo Du die Gegend wandernd erkundest. Je nach Wetter fahren wir auch nach Kerlingarfjöll in das faszinierende Hochtemperaturgebiet. Und ein obligatorisches Bad in der heißen Quelle direkt in Hveravellir geht bei jedem Wetter!
Wanderung Kerlingarfjöll ca. 4 km, Gehzeit 1-2 Std., 100 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.
Ü: im Zelt, (F/LP/A) -
4. Tag: Hveravellir – Nordfjorde
Bei einer längeren Fahrt gen Norden führt der Weg vorbei an der süßen Torfkirche Víðimyri und dem Museumshof Glaumbaer, welcher einen Besuch lohnt, wenn Du sehen möchtest, unter welchen rauhen Bedingungen die Isländer in früheren Zeiten gelebt haben (Besichtigung jeweils fakultativ). Dann geht es weiter nach Akureyri, gelegen an den malerischen Gestaden der Nordfjorde. Es macht einfach Spaß, in den hübschen Gassen der Nordmetropole einen Kaffee zu trinken und durch die kleinen Lädchen zu schlendern. Von den Hügeln im oberen Teil der Stadt eröffnet sich der Blick in die Weite der Meeresarme und zu den Tafelbergen der Nordfjorde.
Ü: im Zelt, (F/LP/A) -
5. Tag: Akureyri – Godafoss – Myvatn-See
Heute verlassen wir Akureyri und fahren weiter in Richtung Myvatn. Unterwegs erwartet uns mit dem Godafoss einer der berühmtesten Wasserfälle Islands. In breitem Bogen stürzen die Wassermassen über die dunklen Felsen – ein ziemlich eindrucksvoller Auftakt für unsere nächsten Tage in der Vulkanregion.
Gegen Mittag erreichen wir den Myvatn-See und schlagen für zwei Nächte unser Camp direkt am Seeufer auf. Der Nachmittag gehört Dir: Du kannst die Umgebung erkunden, die vielfältige Vogelwelt beobachten, eigene Vorräte auffüllen oder einfach einmal entspannt am See sitzen und die besondere Landschaft auf Dich wirken lassen. Auch ein Besuch im Schwimmbad oder ein gemütlicher Blick in ein Buch sind heute ausdrücklich erlaubt.
Ü: im Zelt am Myvatn, (F/LP/A) -
6. Tag: Vulkanwelten rund um den Myvatn-See
Heute widmen wir uns ausführlich den landschaftlichen Höhepunkten rund um den Myvatn. Pseudokrater, erstarrte Lavaformationen und dampfende Erde erzählen davon, dass die Region geologisch noch längst nicht zur Ruhe gekommen ist.
Wir entdecken das bizarre Lava-Labyrinth von Dimmuborgir, in dessen verschlungenen Felsformationen sich Trolle und andere isländische Wesen ausgezeichnet verstecken könnten. Eine Wanderung führt uns außerdem hinauf auf den formvollendeten Kraterrand des Tuffbergs Hverfjall. Von oben eröffnet sich ein großartiger Blick über den See, die Lavafelder und die umliegenden Vulkane. Auch ein Abstecher zu den heißen Grotten der Region darf nicht fehlen.
Wanderung ca. 13 km, Gehzeit ca. 6 Std., 680 Höhenmeter – davon 340 m Aufstieg und 340 m Abstieg.
Ü: im Zelt am Myvatn, (F/LP/A) -
7. Tag: Myvatn-See – Herdubreidlindar
Der Vormittag beginnt noch einmal ganz entspannt am Myvatn-See. Erst am späten Vormittag brechen wir auf und lassen nach und nach die bewohnten Gebiete Nordislands hinter uns.
Schon bald führt uns die Hochlandpiste hinein in eines der schwärzesten und einsamsten Gebiete Islands. Unser Fahrzeug arbeitet sich über raue Lavafelder und durch die weite Hochlandwüste. Unterwegs müssen auch einige Flüsse durchquert werden – ein wenig Spannung gehört zu einer echten Islandexpedition schließlich dazu.
Immer deutlicher erhebt sich vor uns die Herðubreið, die „Breitschultrige“. Der mächtige Tafelvulkan gilt als einer der schönsten Berge Islands und begleitet uns bis zu unserem heutigen Übernachtungsplatz. Mitten in der schwarzen Vulkanwüste liegt Herdubreidlindar wie eine kleine grüne Oase am Fuß des Berges – ein wunderbarer Platz für unsere Nacht im Hochland.
Ü: im Zelt in Herdubreidlindar, (F/LP/A)
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8. Tag: Herðubreiðarlindir – Askja und Víti
Heute verlassen wir die kleine grüne Oase unterhalb der Herðubreið und fahren weiter hinein in die faszinierende Vulkanwüste. Obwohl nur wenige Kilometer vor uns liegen, kommen wir auf der rauen Hochlandpiste nur langsam voran. Die Strecke führt durch schwarze Sandflächen, über Lava und Basalt und immer wieder durch kleine Flüsse. Je näher wir der Askja kommen, desto unwirklicher wird die Landschaft.
Unser Camp schlagen wir an der Drachenschlucht Drekagil auf. Von hier aus starten wir zu unserer Wanderung in die gewaltige Vulkan-Caldera der Askja. Durch schwarze Lavaasche und vorbei an bizarren Felsformationen steigen wir hinauf zum tiefblauen Öskjuvatn und zum Explosionskrater Víti. Im frühen Sommer können hier noch große Schneefelder liegen, während an anderen Stellen die vulkanische Wärme unter der Erde spürbar bleibt. Eine Landschaft wie von einem anderen Planeten – nur deutlich schwieriger auszusprechen.
Wanderung ca. 8–9 km, Gehzeit ca. 3,5–4,5 Std., ca. 500 Höhenmeter im Aufstieg.
Fahrstrecke ca. 40 km, reine Fahrzeit ca. 2 Std.
Ü: im Zelt an der Drachenschlucht/Askja, (F/LP/A) -
9. Tag: Askja – Mývatn-See
Nach einer Nacht in der einsamen Hochlandwelt verlassen wir die Askja und fahren zurück in Richtung Norden. Noch einmal führt uns die Piste durch die weiten schwarzen Lava- und Sandflächen am Fuß der Herðubreið. Mehrere Flüsse müssen durchquert werden, und je nach Wasserstand kann die Fahrt durchaus spannend werden.
Nach den kargen Landschaften des Hochlands wirkt die grüne Umgebung des Mývatn-Sees beinahe üppig. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir unseren bekannten Campingplatz am See. Hier bleibt noch Zeit, die Erlebnisse der vergangenen Tage nachwirken zu lassen, Vorräte aufzufüllen oder die Annehmlichkeiten der Zivilisation zu genießen – wobei dieser Begriff am Mývatn durchaus relativ zu verstehen ist.
Fahrstrecke ca. 130 km, reine Fahrzeit ca. 4–5 Std.
Ü: im Zelt am Mývatn, (F/LP/A) -
10. Tag: Mývatn-See – Sprengisandur – Nýidalur
Heute verabschieden wir uns endgültig vom Mývatn-See und wenden uns wieder dem isländischen Hochland zu. Zunächst fahren wir durch das grüne Bárðardalur, bevor die Landschaft immer einsamer und karger wird und wir auf die Sprengisandur-Piste abbiegen.
Die F26 führt uns durch eine der abgelegensten Regionen Islands. Zwischen den mächtigen Gletschern Hofsjökull und Vatnajökull erstreckt sich eine scheinbar endlose Landschaft aus schwarzem Sand, Geröll, Flüssen und kahlen Bergen. Siedlungen gibt es hier keine, dafür jede Menge Weite und großartige Fotomotive. Auch einige Flüsse müssen durchquert werden – wie schnell wir vorankommen, entscheidet daher nicht allein die Kilometerzahl, sondern vor allem das Hochland.
Unser Tagesziel ist Nýidalur am Fuß des Tungnafellsjökull. Inmitten der rauen Hochlandwüste schlagen wir unser Camp auf und erleben Island wieder einmal von seiner besonders ursprünglichen Seite.
Kleinere Spaziergänge unterwegs, insgesamt ca. 1–1,5 Std.
Fahrstrecke ca. 180 km, reine Fahrzeit ca. 5–6 Std.
Ü: im Zelt in Nýidalur, (F/LP/A)
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11. Tag: Sprengisandur Hochland Piste
Abenteuerlich geht es weiter durch das südliche Hochland. Die legendäre Route auf der Straße F26 führt uns durch weite Hochebenen, entlang großer, intensiv blauer Gletscherseen und -flüssen und flankiert von den Gletschern Hofjökull und dem Giganten Vatnajökull. Mit vielen Stopps und ebenso vielen Flussdurchquerungen rumpeln wir über die Schotterpiste. Und plötzlich: Ruhe im Fahrzeug! Wie erholsam wirkt das kleine Stückchen Teerstraße kurz vor dem Kraftwerk... Mit Blick auf den Vulkan Hekla, einem der aktivsten Vulkane der Insel, der die Besiedlung Islands im 18. Jahrhundert beinahe beendet hätte, biegen wir in Richtung Landmannalaugar ab. Gegen Nachmittag erreichen wir unser uriges Camp in Landmannahellir. Je nach Ankunftszeit besteht die Möglichkeit zu einem kurzen Spaziergang in der Umgebung, ca. 45–60 Minuten.
Ü: im Zelt in Landmannahellir, (F/LP/A)
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12. Tag: Landmannalaugar
Wir fahren nach Landmannalaugar und erwandern uns eine idyllische Bilderbuchlandschaft mit bunten Bergen, wilden Bächen, herben Höhen und lieblichen Tälern, was bisweilen wie eine Zuckerbäckerlandschaft wirkt. Eine Möglichkeit ist die Besteigung des Blafells, der einen rundum Blick auf diese - wie soll man sagen - wirklich unfassbare Landschaft ermöglicht (je nach Wetter rutschig und windig). Es gibt auch andere Wanderungen in verschiedenen Längen und mit unterschiedlichen Höhenmetern, je nach Lust und Fitness. Eine unglaubliche und wundersame Form von Natur gegebenem Wellness ist hier das Bad im warmen Fluss.
Wanderung ca. 10 km, Gehzeit 4-5 Std., 6330 m Aufstieg, 330 m Abstieg.
Ü: im Zelt in Landmannahellir, (F/LP/A)
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13. Tag: Landmannalaugar – Vik / Seljavellir
Von Landmannalaugar aus verlassen wir das Hochland mit einer Fahrt über eine weitere spektakuläre Straße: die Eldgjá, übersetzt "Feuerschlucht", ist die größte und gewaltigste Vulkanspalte, die es auf der Erde gibt! Klar, dass wir hier auch noch eine kleine Wanderung unternehmen. Angekommen an der Südküste bei Vik wirst Du vielleicht froh sein, wieder einmal liebliches Grün zu sehen, dass plötzlich so lebensfroh nach all der schwarzen und roten Lava wirkt! Am malerischen Vogelfelsen von Dyrhòley bekommst Du mit etwas Glück die niedlichen Papageientaucher vor die Kameralinse. Und manchmal muss man sich der durchaus aggressiven Raubmöven erwehren, die über dem Parkplatz kreisen - auch eine Erfahrung. Beim Anblick dieses zauberhaften Küstenstreifens wirst Du vielleicht an die nordischen Sagen denken und Dich fragen, ob wohl dort vor Dir im Meer 4 versteinerte Trolle stehen...?
Kleine Rundgänge in der Eldgjá Schlucht und am Vogelfelsen, zusammen ca. 1,5 Std.
Ü: im Zelt entweder bei Vik oder in Seljavellir, (F/LP/A)
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14. Tag: Vik / Seljavellir – Reykjavik
Die Rückfahrt nach Reykjavik entlang der Südküste ist noch einmal malerisch. Skógafoss und Seljalandsfoss sind trotz der vielen Wasserfälle die Du bereits unterwegs gesehen hast, immer noch beeindruckende Schauspiele. Und innerlich wird es Dich vielleicht berühren, weil Du merkst, dass diese Reise langsam zu Ende geht und Du diese unglaubliche Kraft der Natur in Deinem Herzen mit nach Hause nehmen möchtest. Entlang der schwarzen Gletscherzunge des Myrdalsjökull und durch die weiten Schwemmebenen erreichst Du am Nachmittag müde aber glücklich die Hauptstadt, wo Du mit Deinen Gefährten die eindrückliche und vielfältige Tour noch einmal begießt...
Ü: im Zelt in Reykjavik, (F/LP/A)
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15. Tag: Rückreise
Heute heißt es Abschied nehmen. Du fliegst zurück in die Heimat mit vielen großartigen Eindrücken.
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Allgemeine Hinweise
Insgesamt legst Du mit Deinen Reisegefährten ca. 2000 km zurück, die einen gelungenen Eindruck von Island vermitteln. Du nutzt Campingplätze mit manchmal guter, manchmal eher wenig Infrastruktur mit einfachen Waschmöglichkeiten und schläfst in 2-Personen-Doppeldachzelten. Ein Gruppenzelt ermöglicht Dir und Deiner kleinen Gruppe das gemeinsame Zubereiten von Frühstück und einfacher warmer Mahlzeiten am Abend. Ein Lunchpaket für den Mittagssnack entnimmst Du Dir aus der Frühstückskiste.
Islands Sommerwetter der letzten Jahre war auch geprägt von Schönwetterphasen (kurzfristig sogar bis 25 Grad) mit gelegentlichen Regenschauern, wobei es nachts durchaus bis zum Gefrierpunkt abkühlen kann. Natürlich lassen sich keine konkreten Aussagen machen, aber letztlich sind Islandreisende stets überrascht über das eher gute Wetter.
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Änderungen vorbehalten!
Bitte beachte, dass bei dieser Abenteuerreise der Programmverlauf je nach Wetterlage und sonstigen Ereignissen, auf die wir keinen Einfluss haben (z.B. Unpassierbarkeit der Straßen), variabel sein muss. Ebenso behalten wir uns ausdrücklich Änderungen der Übernachtungsorte vor, da unser Reisekonzept geradezu darauf ausgerichtet ist, spontane und spannende Ideen dort umzusetzen, wo sie sich bieten. Änderungen geschehen jedoch immer im Interesse der Gruppe und des Reiseerlebnisses. Wir halten uns natürlich schon insgesamt an die Ausschreibung, so dass Du Dich auf die vorgenommenen Besichtigungspunkte verlassen kannst.
Deine Reiseleiter
Leistungen
Für ein klimafreundliches Reiselächeln
Pro Person fallen bei dieser Reise insg. 3241 kg CO₂ an: 2576 kg auf den Flug (79 %) und 665 kg auf Verkehrsmittel vor Ort (21 %). Was möchtest Du spenden? Jeder Beitrag zählt!
- 14 Übernachtungen wie beschrieben in 2-Personen-Iglu-Doppeldachzelten (teilweise auf Campingplätzen mit einfacher Ausstattung)
- Vollpension ab Tag 2 bis Tag 14 (reichhaltiges Frühstück, mittags Lunchpaket vom Frühstück, abends einfache, warme Hauptmahlzeit)
- Rundreise im geländegängigen Bus (evtl. mit Gepäckanhänger)
- Qualifizierte Travel To Life-Reiseleitung
- Einzelzeltzuschlag: 160€
- Flug nach Keflavik (Island) und zurück. Gerne sind wir Dir bei der Buchung behilflich.
- nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- fakultative Ausflüge
- Trinkgelder
Termine & Preise
- 18.07. - 01.08.26
- 15 Tage
- 8 - 11
- 2.990 €
- 15.08. - 29.08.26
- 15 Tage
- 8 - 11
- 2.990 €
Anforderungen
Diese Reise verbindet größere Wanderungen mit kürzeren Spaziergängen, Besichtigungen und längeren Fahretappen auf teilweise sehr rauen Hochlandpisten.
Für die größeren Wanderungen benötigst Du eine gute Grundkondition und etwas Wandererfahrung. Die reinen Gehzeiten liegen meist zwischen etwa 3 und maximal 6 Stunden, hinzu kommen Pausen. Dabei werden je nach Wanderung bis zu etwa 650 Höhenmeter im Auf- und Abstieg bewältigt.
Die Wege führen teilweise über unebenes, steiniges und wegloses Gelände, durch Lavaasche und über Geröll. Je nach Wetter und Jahreszeit können einzelne Abschnitte nass, schlammig, rutschig oder von Schnee bedeckt sein. Trittsicherheit ist daher wichtig. Besondere technische Kenntnisse oder Klettererfahrung sind nicht erforderlich.
Neben den größeren Wanderungen unternehmen wir mehrere kleinere Wanderungen, Rundgänge und Spaziergänge von etwa 45 Minuten bis 2 Stunden. An einzelnen Tagen kann je nach Wetter, Straßenverhältnissen und Zusammensetzung der Gruppe zwischen unterschiedlich langen Wanderungen gewählt werden.
Du solltest bereit sein, auch bei Wind, Regen und kühleren Temperaturen draußen unterwegs zu sein. Das isländische Wetter kann sich schnell verändern und gehört ebenso zu dieser Reise wie die weiten Landschaften und die Einsamkeit des Hochlands.
Eine Zeltreise ist ein Gemeinschaftsprojekt. Alle Teilnehmenden helfen beim Auf- und Abbau des Gemeinschaftszelts, bei der Zubereitung der Mahlzeiten, beim Abwasch und bei den übrigen Aufgaben des Campalltags. Die Reiseleitung koordiniert die gemeinsamen Arbeiten, übernimmt sie aber nicht allein.
Auch längere Fahrten auf unbefestigten Straßen, langsames Vorankommen auf schwierigen Pisten und Flussdurchquerungen gehören zum Charakter dieser Reise. Flexibilität, Teamgeist und eine positive Einstellung zu einfachen Verhältnissen sind deshalb ebenso wichtig wie die körperliche Kondition.
Der Reiseverlauf kann aufgrund von Wetter, Wasserständen, Straßenverhältnissen oder der vorübergehenden Sperrung von Hochlandpisten angepasst werden. Änderungen erfolgen immer mit Blick auf die Sicherheit der Gruppe und ein möglichst intensives Reiseerlebnis.
Hinweis:
Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 8 Personen behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn abzusagen.